Sonderausstellungen in den Naturparkhäusern
In welchem Naturpark erwarten Dich welche Sonderausstellungen?
Tauche ein in die faszinierende Natur der Südtiroler Schutzgebiete. Die Naturparkhäuser bieten interessante Sonderausstellungen, die sich verschiedensten Themen rund um Schutzgebiete, Lebensräume und deren Bewohnerinnen und Bewohner widmen.
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Schlern-Rosengarten
Der Wolf ist da - Eine Menschenausstellung
im Naturparkhaus Schlern-Rosengarten in Seis
vom 15. November 2025 bis 07. April 2026
Die Rückkehr des Wolfes weckt alte und neue Fragen:
Wieviel Wildnis verträgt der dicht besiedelte Alpenraum?
Was bedeutet dies für den Umgang mit dem Wolf?
Wie verändert die Anwesenheit des Raubtiers unsere Landschaften, die Nutztierhaltung und uns selbst?
Die aktuelle Wolfsdebatte zeigt, dass es um mehr geht als nur den Wolf.
Die Ausstellung «Der Wolf ist da», deren Herausgeber das Alpine Museum der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich ist, nimmt die Menschen und ihren Umgang mit dem Wolf in den Blick. Sie lässt Personen von ihren Erfahrungen berichten, die von Berufs wegen mit diesem Tier zu tun haben. Ergänzend werden aktuelle Zahlen aus Südtirol sowie neueste Informationen des Amtes für Wildtiermanagement präsentiert. Dabei zeigen sich zahlreiche Parallelen zwischen der alpin geprägten Schweiz und Südtirol.
Texelgruppe
Winzig, riesig, immer wertvoll! Die Schutzgebiete Südtirols
im Naturparkhaus Texelgruppe in Naturns
von 3. März 2026 bis 4. April 2026
Südtirol ist geprägt von einer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft. In den 1970er Jahren beschloss die Südtiroler Landesregierung in weiser Voraussicht, ausgewählte Flächen Schritt für Schritt unter Schutz zu stellen. Das Augenmerk galt landschaftlich herausragenden und naturkundlich besonders wertvollen Flächen im Lande. In der Folge wurden sieben Naturparks sowie unzählige Kleinschutzgebiete ausgewiesen.
Die gegenständliche Wander-Ausstellung widmet sich verschiedenen Schutzkategorien und deren jeweiligen Besonderheiten. Sie erzählt über die sieben Naturparks und stellt ausgewählte Biotope und Naturdenkmäler des Landes vor. Außerdem geht sie der Frage nach, warum gerade die Dolomiten-Naturparks das Welterbe-Siegel erhalten haben. Und was es mit „Natura 2000“ auf sich hat.
Die bunte Vielfalt an beeindruckenden Bildern lädt zum unmittelbaren Eintauchen in die faszinierende Natur unserer Schutzgebiete ein. Und vielleicht entsteht am Ende sogar der Wunsch nach einem: "Mehr davon".
Puez-Geisler
Zeitloses Erbe
im Naturparkhaus Puez-Geisler in Villnöss
vom 2. Jänner bis 4. April 2026
Peter Schatzers alte Fotografien öffnen ein Fenster in vergessene Bergwelten und in den Alltag von Bäuerin und Bauer. Daneben erzählen die neuen Aufnahmen der Destination Odles Slow Dolomites von sanften Pfaden, weiten Blicken und dem Flüstern der Felsen.
Eine Ausstellung, die Vergangenheit und Vision vereint.
Fanes-Sennes-Prags
CALDERA: Spurensuche im SUPERVULKAN
im Naturparkhaus Fanes-Sennes-Prags in St. Vigil in Enneberg
vom 2. Jänner bis 31. Oktober 2026
Eine Zeitreise in die Vergangenheit.
Vor 280 Millionen Jahre beherrschte ein Supervulkan das Zentrum der heutigen Region Trentino-Südtirol. Mächtigen Porphyrvorkommen zeugen noch heute von seiner Aktivität. Die Gesteinsschichten dazwischen erzählen hingegen von langen Ruhephasen, in denen sich Pflanzen und Tieren ansiedelten. Einige von ihnen haben tiefe Spuren hinterlassen.
Anhand von Fossilien, Tiermodellen und einer Simulation des Supervulkans lassen wir diese ferne Welt in einer Sonderausstellung wieder auferstehen.
In Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Südtirol
Die Fossilien sind eine Leihgabe des Landesamtes für Archäologie mit Sitz in Bozen.
Drei Zinnen
Der Rothirsch ein Dauerläufer mit feinen Sinnen
im Naturparkhaus Drei Zinnen in Toblach
vom 2. Jänner bis 31. Oktober 2026
Der Rothirsch ist einer der mächtigsten und sicherlich auch bekanntesten Bewohner unserer Wälder. Aber kennen wir dieses ursprünglich aus den Steppen stammende Tier wirklich? Seine Verhaltensweisen, seinen Lebensraum und seine Gewohnheiten?
Obwohl einige Exemplare als Einzelgänger leben, bilden die meisten Hirsche Rudel. Sie bevorzugen Lebensräume mit einer engen Verzahnung aus strukturreichen Wäldern, Dickungen und großen offenen Lichtungen.
Bei der Brunft kämpfen die Hirsche mit festen Ritualen um die brunftigen Alttiere. Auch ernste Kämpfe gehören zum Sozialverhalten des Rotwildes. Die Brunftzeit fällt zwischen September und Oktober.
Das Geweih der männlichen Tiere wird zwischen Februar und April abgeworfen. Eine Neubildung setzt kurzzeitig danach wieder ein und ist nach ca. 140 Tagen abgeschlossen. Im Durchschnitt wird das Geweih 90 bis 105 Zentimeter lang (je Stange) und wiegt 4,0 bis 6,5 Kilogramm (einschließlich Schädel).
Rieserferner-Ahrn
Blumen - Wiesen – Leben
im Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn in Sand in Taufers
vom 2. Jänner bis 31. Oktober 2026
Bunte Blumen und Schmetterlinge, soweit das Auge reicht. Die neue Sonderausstellung widmet sich der faszinierenden Flora und Fauna der Wiesenlandschaften. Hier wird klar, warum Blumenwiesen als die Hotspots der Biodiversität gelten.
Die Ausstellung zeigt die beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren dieser Kulturlandschaften. Sie erklärt die komplexen Wechselwirkungen, die diese Lebensräume so einzigartig machen. Wie arbeiten Blumen und Insekten zusammenarbeiten, um ein gesundes und blühendes Umfeld zu schaffen? Besucherinnen und Besuchern entdecken die wichtige Rolle von Blumen und Insekten im Ökosystem.
Die Ausstellung ist eine Leihgabe vom Nationalpark Stilfser Joch.
Letzte Aktualisierung: 05/03/2026